Das Ensemble Akn hat es sich zur Aufgabe gemacht, die traditionelle Interpretation des armenischen liturgischen Gesanges wieder zu beleben und weiterzuentwickeln.

Die Aufführungen des Ensembles spiegeln die unter der Leitung Aram Kerovpyans seit 1990 fortgesetzte Arbeit wieder, die im Januar 1998 in Paris zur Gründung eines Forschungszentrums “Armenischer Liturgischer Gesang” geführt hat.

Das Ensemble Akn interpretiert der Liturgie entnommene traditionelle armenische Gesänge, v.a. Scharagan (Hymnen/Tropen), die den Hauptanteil des Repertoires darstellen. Rezitative und melismatische Psalmodie, die Gesänge des Stundenbuches und fakultative melismatische Gesänge, die im Chor oder als Solo vorgetragen werden, gehören ebenfalls zum Programm. Akn präsentiert dieses monophone und modale Repertoire in seiner ursprünglichen Form. Das Halten des Summtons (Bordun) ist wesentlicher Bestandteil der Vortragsweise.

Akn ist ein aus 8-12 Sängerinnen und Sängern bestehender gemischter Chor.

Die Interpretation des Ensembles Akn hat sich auf dem Hintergrund der traditionellen Ausführung ordinierter Vorsängergruppen in der Armenischen Kirche entwickelt, ein Brauch, der aufgrund des allmählichen Verschwindens der Messen und durch die Verbreitung westlicher musikalischer Techniken bei den Armeniern allmählich verloren geht.
Kontakt: info@akn-chant.org

Singing in Exile – Teaser from Borak Films on Viméo.

Das Wort Akn bedeutet im klassischen Armenisch “Auge”. Es ist benutzt worden, um die Begriffe Hoffnung und Quelle zum Ausdruck zu bringen, um die Mitten des Kreuzes zu bezeichnen, wo sich dessen beide Balken überschneiden.


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